Zukunft statt Zement

HeidelbergCement beutet weltweit Mensch und Natur aus.

Mitten in Heidelberg sitzt der zweitgrößte Zementhersteller weltweit. Ein Konzern, der beispielhaft für die Umweltzerstörung und die gigantischen Treibhausgasemissionen der Zementindustrie steht und gegen Menschen- und Völkerrecht verstößt: HeidelbergCement.

Schon lange protestieren Menschen gegen diese Ausbeutung: ob indonesische Bäuer:innen gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, ob Sahrauis gegen den Verlust ihrer Heimat oder Klimaaktivist:innen gegen die gigantischen CO₂-Emissionen.

All diese Kämpfe werden von einem roten Faden durchzogen: Seinem grünen Image zum Trotz stellt HeidelbergCement bislang Profit vor den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die Einhaltung von Menschenrechten. Deshalb hat sich das cemEND-Bündnis gebildet, um die Proteste zu unterstützen und den Stimmen vor allem hier vor Ort in Deutschland Gehör zu verschaffen.

In unserer global vernetzten Welt des 21. Jahrhunderts, die gemeinsam vor einem Menschheitsproblem steht, ist neokoloniale Rückschrittlichkeit nicht hinnehmbar!

Wir wollen deshalb Druck aufbauen, damit HeidelbergCement und seine Tochterfirmen Menschenrecht und Völkerrecht achten und eine gesellschaftliche Debatte zum Klimakiller Zement und dem riesigen Ressourcenverbrauch der Zementindustrie auslösen.

Wenn du uns darin unterstützen möchtest, kontaktiere uns hier!

Die Ausbeutung

Die Klimazerstörung von HeidelbergCement

Die Zementindustrie stößt 8% der gesamten weltweiten CO2-Emissionen und treibt damit die Klimakrise immer weiter voran. Doch im Gegensatz zu anderen Industrien haben die Zementkonzerne…

HeidelbergCement in der Westsahara

In der Westsahara bricht HeidelbergCement internationales Recht, indem der Konzern in dem völkerrechtlich besetzen Gebiet Rohstoffe abbaut und nun auch ein zweites Zementwerk in der Westsahara errichtete.

HeidelbergCement im Togo

HeidelbergCement verschmutzt in Togo die Umwelt, enteignet ganze Bevölkerungsgruppen ohne Entschädigung und sorgt für Abwanderung und Vertreibung.

HeidelbergCement in Indonesien

HeidelbergCement möchte direkt am Kendeng-Gebirge ein Zementwerk errichten und bedroht damit die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung – die schon lange gegen das Vorhaben kämpft.

HeidelbergCement im Westjordanland

Im israelisch besetzten Westjordanland baut der Konzern Baustoffe ab und verstößt damit nicht nur gegen internationales Recht, sondern gefährdet den ohnehin schon heiklen Frieden der Region.

Das Bündnis

Die Forderungen

Wir fordern von HeidelbergCement und den Tochterfirmen:

1. Klima- und Umweltschutz jetzt!

HeidelbergCement muss ab jetzt kontinuierlich seine Emissionen senken und bis spätestens 2035 eine positive Klimabilanz erreichen – und das ohne Herumtrickserei durch Zertifikate.

Die Umwelt- und Ökosystemzerstörung, insbesondere durch Sand-, Kies- und Kalksteinabbau muss gestoppt werden.

2. Menschenrechte einhalten!

HeidelbergCement muss entlang der Lieferkette Menschen- und Völkerrecht achten und damit auch

  • Die FPIC-Prinzipien (UN-Leitlinien zum Schutz Indigener)
  • Die UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte
  • Die OECD-Leitsätze für multinationale Konzerne

einhalten. Außerdem auch Einhaltung von Arbeits- und Gewerkschaftsrechten, sowie eine gerechte Entschädigung von enteigneten Bäuer:innen.

Dazu muss der Konzern schnellstmöglich seinen Rohstoffabbau im Kendeng-Gebirge, der Westsahara und dem Westjordanland stoppen!

Kontaktiere uns!

post@cemend.earth

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